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bei der Wasserversorgung Geuensee

Quellwasser-Erschliessung Zopfenberg / Kehrhaldenwald

2015 wurde im Kehrhaldenwald eine Quelle gefasst. 2016 wurde im Gebiet Zopfenberg eine seit langer Zeit stillgelegte Quelle der WVG neu gefasst. Die beiden Wasservorkommen sollen nun nach permanenter UV-Entkeimung über das Reservoir Kehrhalden dem Versorgungsnetz zugeführt werden. Die Generalversammlung 2017 genehmigte das Projekt und den erforderlichen Kredit.

Die Arbeiten sollen im Laufe des Sommers 2017 weitergeführt und abgeschlossen werden.

Damit kann der hohe Quellwasseranteil für die Versorgung Geuensee auch bei steigendem Konsum beibehalten oder gar erhöht werden.

Eine sichere Versorgung dank Grund- und Quellwasser

Die Wasserversorgungsgenossenschaft Geuensee beliefert seit über 100 Jahren das erweiterte Dorfgebiet mit Trink-, Brauch- und Löschwasser. Mit 3 Grundwasserfassungen sowie 4 Quellgebieten kann sie trotz starkem Wachstum der Gemeinde die Versorgung mit genügend und qualitativ einwandfreiem Trink- und Brauchwasser auf Jahre hinaus gewährleisten. Dank grosser Distanz zwischen den einzelnen Herkunftsgebieten kann sie auch im Fall von Naturereignissen oder Unfällen weitgehend aufrecht erhalten werden.

In den letzten Jahren liefert die Wasserversorgung ihren Bezügern 150'000 - 175'000 m3 Wasser pro Jahr. Erfreulicherweise stammt dieses nach wie vor weitgehend aus den insgesamt 15 Quellen. Deren Nutzung benötigt ausser dem Strom für die Überwachungs- und Entkeimungsanlagen kaum Energie. In den letzten Jahren kam lediglich noch rund 1/5 des Wassers aus den Grundwasser-Pumpwerken, 2016 fiel deren Anteil sogar auf 15% zurück. Die Investitionen in Quellwasser-Erschliessungen lohnen sich!

Ein interessanter Blick in die Statistik

Zunahme des Wasserbedarfs über die gesamte Periode : + 17 % Wohnbevölkerung Geuensee 1991 - 2015
Zunahme der Einwohnerzahl über die gesamte Periode : + 55 %


Tendenz bis 2016

Die sanierten Grundwasser-Pumpwerke 2 und 3 sind in Betrieb!

Das von der Generalversammlung 2011 genehmigte Sanierungsprojekt konnte im Herbst 2012 erfolgreich und im beschlossenen Kostenrahmen abgeschlossen werden. Die Fassungen II und III wurden auf den neuesten Stand gebracht und die Fassung III zudem mit 2 neuen Unterwasserpumpen ausgerüstet. Hier ersetzt nun auch ein Betriebsgebäude mit übersichtlicher Installation den bisherigen engen Schacht. Die Installationen im Pumpwerk III sind zudem bereits auf künftige Netzerweiterungen ausgelegt. Das bisherige Pumpwerk II erhielt ebenfalls ein neues Dach. Das Pumpwerk I dient nur noch als Reserve für Notversorgungen

Die Hochzone bewährt sich!

Das Hochzonen-Reservoir Sennhölzli mit je 100 m3 Brauch- und Löschwasserreserve konnte 2009 in Betrieb genommen werden. Damit stand es rechtzeitig für die Überbauungen Hottegiebel (obere Heugärten) zur Verfügung und erlaubte auch die Aufhebung der bisherigen Druckerhöhungsanlage für die Liegenschaften im Gebiet Egg und Bodenmatt. Die Versorgung des inzwischen vollständig überbauten Gebietes Hottegiebel, der Terassenhaussiedlung Risi sowie der Überbauungen im Hinterfeld (ehem. Fischer) wurde damit sicher gestellt

Bestmöglicher Schutz für unser Grund- und Quellwasser

Nach umfangreichen Färbversuchen wurden für die Grundwasserfassungen im Gebiet Schäracher im September 2009 Schutzzonen definiert und das entsprechende Reglement vom Kanton genehmigt und in Kraft gesetzt. Die unmittelbare Umgebung der Fassungen II und III erwarb die Wasserversorgungsgenossenschaft als Eigentum, für die übrigen Zonen wurden Nutzungsbeschränkungen definiert. Unter Beizug eines unabhängigen Agronomen wurden die sich aus den Beschränkungen ergebenden Verluste und Mehraufwendungen abgeschätzt und in schriftlichen Vereinbarungen mit Grundeigentümern und Bewirtschaftern geregelt. Die Beschränkungen für das Grundeigentum sind auf allen beteiligten Grundstücken inzwischen auch im Grundbuch angemerkt. Mit dem Ausbau der automatischen Überwachung sowie Erstellung von befahrbaren Zufahrten ist auch der Unterhalt der Grundwasserfassungen bestmöglich sicher gestellt.

2012 wurde ein ähnliches Verfahren für die Quellen im Gebiet Sennhölzli eingeleitet. Kleine bauliche Anpassungen wurden im Winter 2013/14 ausgeführt. Das Schutzzonenreglement sowie die Vereinbarungen mit den Grundeigentümern sind seit 2015 ebenfalls in Kraft.

In einer weiteren Phase sollen anschliessend auch für die Fassungen bei Krumbach Schutzzonen ausgeschieden werden. Für die Quellen im Längmooswald ist ein Schutz durch den Wald weitgehend gewährleistet, weshalb sich hier keine Massnahmen aufdrängen.

Sämtliches Quellwasser wird vor der Einleitung in die Reservoirs auf allfällige Trübungen überwacht und permanent mit UV-Strahlen entkeimt. Dadurch wird jederzeit bakteriologisch einwandfreies Wasser in das Versorgungsnetz geliefert.